Abschluss der Bauarbeiten am Sportbad Heidberg

Rund 1 1/2 Jahre ist es her, dass die 25-Meter-Halle des Sportbades Heidberg samt Sauna- und Massagebereich geschlossen wurde. Das Ziel: ein Teilneubau der in die Jahre gekommenen Einrichtung. Anfang März - und damit fast perfekt dem ursprünglichen Zeitplan folgend - war es nun soweit: der neue Hallenbadteil wurde fertiggestellt, ein erster Probebetrieb wurde vorgenommen und das Bad offiziell der Stadtbad GmbH übergeben. In einer Ansprache in kleinem Kreise würdigte Oberbürgermeister Ulrich Markurth das Bauprojekt und seine Bedeutung für die Braunschweiger Bäderlandschaft.

Oberbürgermeister Ulrich Markurth, Björn Hinrichs und Tobias Groß weihen das neue Hallenbad mit dem Durchschneiden eines roten Bandes ein

Natürlich ist es sehr schade, dass das Bad mit diesem letzten Schritt nicht unmittelbar den Besuchern zur Verfügung gestellt werden kann. Wann es pandemiebedingt wieder losgehen kann, steht leider noch nicht fest. Sobald das Bad geöffnet werden kann, werden wir aber umgehend darüber informieren. 

Gewohntes, Bewährtes aber auch Neues

Die nicht mehr zu sanierende 25-Meter-Halle wurde neu gebaut und so steht den Besuchern auch künftig ein 25-Meter-Becken zur Verfügung. Optisch ansprechend ist dabei gegenüber dem alten Becken das neue Edelstahlbecken. Bei dem Neubau wurde insbesondere darauf geachtet, dass auch Menschen mit Beeinträchtigungen das Bad so problemlos wie nur möglich nutzen können. Das Variobecken wurde durch eine Glaswand vom Lehrschwimmbecken getrennt und ist daher noch flexibler nutzbar. Es verfügt über einen Hubboden, der durch seine verstellbare Wassertiefe verschiedenste Kursarten ermöglicht. Eine große Kinderecke mit Planschbecken bietet auch unseren kleinen Gästen die Gelegenheit für erste Erfahrungen mit dem Element Wasser. Der großflächige Abdruck des Kunstwerkes von Peter Voigt aus dem alten Bad wurde rekonstruiert und schmückt nun auch im neuen Bad die Kinderecke. Der Saunabereich ist ausgestattet mit zwei Saunen, einem Dampfbad, zwei Ruheräumen sowie einer Terrasse. Auch Massagen stehen wieder im Programm, unter anderem in einem Raum mit Fensterfront zum Park hin.

Gestalterisch öffnet sich das mit einer großzügigen Glasfront versehene Gebäude nun deutlich mehr zum Sachsendamm und bietet ein einladendes Entree mit direktem Blick in die Schwimmhalle. Baulich wurde dabei der Neubau so an den alten Gebäudeteil angeschlossen, dass er mit ihm optisch eine Einheit bildet.

Das neue Hallenbad mit seinem 25-Meter-Becken. Im Hintergrund die Halle mit dem 50-Meter-Wettkampfbecken

Der Kinderbereich mit Rutsche und Wasserspiel. Im Hintergrund das Variobecken mit höhenverstellbarem Hubboden

Rückblick

Man muss einige Jahrzehnte zurückschauen, um die Anfänge des Heidbergbades zu finden, in das Jahr 1973, um genau zu sein. In jenem Jahr wurde der nun neu gebaute Teil gebaut. 1993 folgte der Anbau der großen Halle inklusive einer der damals wenigen 50-Meter-Wettkampfbecken in Niedersachsen, in dem in den darauffolgenden Jahren zahlreiche Schwimmwettkämpfe stattfanden, bis hin zu europäischen Meisterschaften. 2018 fiel dann die Entscheidung für den Teilneubau nachdem feststand, dass eine Sanierung wirtschaftlich nicht sinnvoll war. Nach der Ausschreibung des Projektes wurde Mitte 2019 mit dem Abrisse begonnen. Unser Zeitraffervideo dokumentiert das gesamte Baugeschehen.

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